Ausgezeichnet: Der Jugend-Naturschutz-Hof Ringstedtenhof des Landwege e.V. ist Vorbild für Nachhaltigkeit

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche UNESCO-
Kommission (DUK) zeichnen den Jugend-Naturschutz-Hof Ringstedtenhof für seine herausragende Bildungsinitiative für nachhaltige Entwicklung aus.

Die Geschäftsführerin des Jugend-Naturschutz-Hofes Ringstedtenhof nimmt die Auszeichnung entgegen.

Am 28. Oktober haben das BMBF und die DUK die „Nationale Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ vergeben. Entgegengenommen hat die Auszeichnung die Geschäftsführerin des Jugend-Naturschutz-Hofes Ringstedtenhof Cornelia Klaffke.

JNH Ringstedtenhof fest verankert in der Bildungslandschaft Lübecks

Die Leiterin des Referats Bildung für nachhaltige Entwicklung im Bundesministerium für Bildung und Forschung Dr. Andrea Ruyter-Petznek und der Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission Dr. Roman Luckscheiter zeichneten den Ringstedtenhof als einen von 22 Akteurinnen und Akteure für ihr herausragendes Engagement aus. Dr. Ruyter-Petznek betonte in Ihrer Ehrung die feste Verankerung des JNH Ringstedtenhofes in der lokalen Bildungslandschaft und lobte die innovativen Bildungsangebote, Inhalte und Ideen, mit denen die Lernende befähigt werden, aktiv und verantwortungsvoll an der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft mitzuwirken. Der Jugend-Naturschutz-Hof Ringstedtenhof überzeugte die Jury durch ein beispielhaftes Engagement für BNE und einen besonderen Einsatz für die Globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen.

Hintergrund

Die „Nationale Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung“ würdigt Organisationen, Netzwerke und Kommunen, die sich im Rahmen des UNESCO-Programms BNE 2030 für eine lebenswerte, nachhaltige Gestaltung unserer Gesellschaft einsetzen. BNE 2030 steht für „Bildung für nachhaltige Entwicklung: die globalen Nachhaltigkeitsziele verwirklichen“. Nachhaltige Entwicklung heißt, Menschenwürde und Chancengerechtigkeit für alle in einer intakten Umwelt sicherzustellen. Bildung ist für eine nachhaltige Entwicklung zentral. Sie versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und abzuschätzen, wie sich eigene Handlungen auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirken. In der Agenda 2030 der Vereinten Nationen ist die Umsetzung von Bildung für nachhaltige Ent-wicklung als Ziel für die Weltgemeinschaft festgeschrieben. Das 2020 gestartete UNESCO Programm BNE 2030 zielt darauf ab, die strukturelle Verankerung von BNE im gesamten Bildungssystem voranzubringen. In Deutschland wird BNE auf der Grundlage des Nationalen Aktionsplans Bildung für nachhaltige Entwicklung umgesetzt.

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